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Der mögliche Einsatz von e-Learning Anwendungen in Unternehmen oder Innovation in Education Services

Bei grösseren Finanz- und Dienstleistungsunternehmen beobachten wir häufiger den Einsatz von e-Learning-Elementen in der Mitarbeiterausbildung oder Zertifizierung. Die Angebote werden den Mitarbeitenden über ein Learning Management System (LMS) präsentiert, was auch den Vorteil hat, dass die Nutzung und der Erfolg der Wissensvermittlung messbar werden

Die kleineren oder mittleren Unternehmen in der Schweiz, aber auch grössere Industriefirmen, haben in dieser Hinsicht noch beträchtlichen Nachholbedarf. Hier sehen wir hauptsächlich die folgenden Anwendungsmöglichkeiten:

  1. Mitarbeiterausbildungen in der Produktion

Gerade bei aufwändigen Herstellungsprozessen, bei denen menschliche Interventionen notwendig sind, ist es sehr wichtig, die Mechaniker oder Operateure rasch und zuverlässig auszubilden. Die Mitarbeitenden können durch den Einsatz von e-Learning-Inhalten zeitunabhängig aus- bzw. weitergebildet werden. Die Lernfortschritte sind dokumentiert und die Inhalte können jederzeit einfach ergänzt werden.

Die Resultate: weniger Fehler bei der Produktion, flexiblere Einführung von neuen Mitarbeitenden und rasche Verbreitung von technischen Neuerungen.

  1. Mitarbeiterausbildungen im Service oder After-Sales-Bereich

Für Hersteller von Maschinen, Fahrzeugen oder Komponenten sind Servicetechniker vor Ort die besten Werbeträger, getreu dem Motto eines führenden Schweizer Liftherstellers: „Leadership through Customer Service“.  Für Unternehmen, die in der Schweiz tätig sind, ist die einheitliche, zentrale technische Schulung und Weiterbildung der Techniker noch machbar. International tätige Unternehmen haben die Schulungsanforderungen oft dadurch gelöst, dass regionale Schulungszentren in den Hauptverkaufsländern (z.B. USA, China, Indien) aufgebaut wurden und das technische Know-how in Form von Trainern eingeflogen wurde – ein enormer Kostenfaktor. Hier drängt sich der Einsatz von e-Learning geradezu auf, ab einer gewissen Grösse der Serviceabteilungen wird der ROI schon sehr schnell erreicht.

Der Nutzen für die Unternehmung: geringere Kosten für die interne Ausbildung bei gleicher oder höherer Ausbildungsqualität, Erfolgskontrolle bei neuen Mitarbeitern, rasche und unkomplizierte Verbreitung von technischen Neuerungen oder Innovationen.

  1. Kundenausbildungen

Bei komplexeren Maschinen oder Komponenten legen sowohl die Hersteller als auch die Kunden grossen Wert auf die Ausbildung, evtl. wird sogar eine Zertifizierung verlangt. Nur so kann gewährleistet werden, dass die Erwartungen an Leistung und Qualität erfüllt werden können. Oft ist die Kundenschulung Teil eines Servicepaketes, welches dem Kunden – gegen Bezahlung – mitgeliefert wird, was den Nachteil hat, dass der Wert der Schulung für den Kunden nicht offen ersichtlich ist. Andere Hersteller wählen einen anderen Weg: sie bieten den Kunden über eine e-Learning-Plattform eine Reihe von qualitativ hochwertigen Kursen, Seminaren und Videosequenzen an, welche aber wie in einem Webshop bezahlt werden müssen. Somit wählt der Kunde selbst aus, welche Schulungen seinen individuellen Bedürfnissen entsprechen und kann sein eigenes Paket schnüren.

Die Vorteile für den Kunden: transparente Schulungsangebote mit klarem Preis, individuell zusammenstellbar, das Wissen wird dann erworben, wenn es gebraucht wird.

Auch den Hersteller bietet dieses System erhebliche Vorteile: reduzierte Kosten bei den Schulungen, volle Transparenz über die Kompetenzen der Kunden, rasche Verbreitung von technologischen Neuerungen, eine Werbeplattform für die Unternehmen. Darüber hinaus kann, je nach Grösse und Verbreitung der Kundenbasis, eine neue Einnahmequelle für den Hersteller generiert werden.

Welche sind die richtigen Schritte zum Einsatz von e-Learning in Ihrem Unternehmen?

  1. E-Learning ist Chefsache

Behalten Sie die Zügel in der Hand, eine schlecht angedachte und ausgeführte E-Learning-Strategie kann die Beziehung zu Mitarbeitenden und Kunden nachhaltig belasten.  Vermeiden Sie das, indem Sie sicherstellen, dass E-Learning dort eingesetzt wird, wo es Sinn macht und eine Qualitäts- bzw. Wertsteigerung der Wissensvermittlung erzielt.

  1. E-Learning hat mit Digitalisierung zu tun

Es liegt auf der Hand, ohne technische Hilfsmittel lässt sich E-Learning nicht einsetzen. Sichern Sie sich daher die technische Kompetenz, egal ob intern oder extern.

  1. Verankern Sie das stetige Lernen in der Unternehmensstrategie

Stellen Sie sicher, dass die Lernkultur Teil der Unternehmensstrategie ist. Nur dann bekommt sie auch die Wichtigkeit für alle Beteiligten in der Unternehmung.

  1. Fordern Sie Ihr HR, Ihre Serviceabteilung und die Kundenschulungen heraus!

Verlangen Sie innovative Konzepte und Ideen. Fördern Sie unkonventionelle, aber machbare Lösungsansätze. Schauen Sie sich auch die Kosten/Nutzenanalysen der Projekte an.

  1. Warten Sie nicht zu lange

Fangen Sie klein an.  Einfachere Projekte sind schneller umgesetzt und erhöhen die interne und externe Akzeptanz.

E-Learning-Konzepte in Produktion, After-Sales und Kundenschulungen

E-Learning hat sich in den letzten Jahren stark gewandelt. Neue Konzepte, Einsatzmöglichkeiten oder gar Geschäftsmodelle sind möglich. Im Folgenden stellen wir Ihnen die Ansätze für die Weiterentwicklung des E-Learning vor.

Das Internet verändert unsere Gesellschaft immer mehr. Die rasante Entwicklung im Bereich mobiler Endgeräte hat die digitale Welt zu unserem ständigen Begleiter gemacht. Wir sind vernetzt und haben jederzeit Zugriff auf Nachrichten, Wissen und Informationen. Auch die Arbeitswelt wird immer digitaler und unterliegt damit einem stetigen Wandel. Es werden erhöhte Anforderungen an die Qualifizierung der Mitarbeiter gestellt, sich flexibel auf neue Arbeitsumgebungen umzustellen. Auch haben sich die Kundenansprüche im Service- oder Schulungsbereich unter dem Einfluss der Digitalisierung geändert.

E-LEARNING

Unter E-Learning werden alle Formen von Lernen verstanden, bei denen elektronische oder digitale Medien für die Präsentation und Distribution von Lernmaterialien und/oder zur Unterstützung zwischenmenschlicher Kommunikation zum Einsatz kommen. So vielfaltig die technischen Moglichkeiten mittlerweile auch sind, die Akzeptanz von reinen Online-Angeboten ist bei den Nutzern recht verhalten. Bevorzugt wird eine Kombination aus Online- und Prasenzseminaren, das sogenannte Blended Learning. E-Learning hat sich in der Weiterbildungslandschaft etabliert. Auch der aktuelle Stand an technischen Möglichkeiten hält in den einschlagigen Weiterbildungsangeboten Einzug. Beispiel: Lernen auf mobilen Endgeraten (Mobile Learning).

Neue Technologien eröffnen dabei neue Möglichkeiten des Lernens. Sie bieten verbesserte Bildungsangebote und haben vielfältige Einsatzmöglichkeiten. So ebnen sie zum einen den Weg zum lebenslangen Lernen und ermöglichen einen hohen Qualifizierungsgrad der Mitarbeiter. Auf der Kundenseite wiederum kann mit neuen innovativen Angeboten (wie z.B. bezahlbare Lerninhalte) ein neues Geschäftsfeld entstehen. Während e-Learning bei der Mitarbeiterschulung von IT-Tools (z.B. Microsoft Anwenderkurse) weit verbreitet ist, sehen wir vor allem im Customer Service und bei der Schulung von Kunden noch erhebliches Potenzial. Lernprozesse können dabei bedarfsgerecht, individuell und flexibel, also jederzeit und an jedem Ort, gestaltet werden. Inhalte sind zudem schnell an veränderte Erfordernisse und spezifische Zielgruppen anpassbar.

Schon in den 80iger Jahren kamen beim Lernen Disketten, CD-ROMs etc. zum Einsatz. Diese wurden lokal am PC genutzt und der Lernende konnte die Inhalte für sich allein abarbeiten. Moderne E-Learning-Angebote lassen sich nicht mehr auf das Abarbeiten eines digitalen Datenträgers reduzieren. Vielmehr werden die verschiedenen Technologien und Möglichkeiten miteinander verknüpft. Das elektronische Lernen findet nunmehr ortsunabhängig im Internet statt und ist multimedialer und interaktiver. Die Inhalte liegen nicht mehr auf Datenträgern, sondern sind von überall her aufrufbar.

Im nächsten Beitrag zeigen wir Ihnen, wie sie e-Learning im after-sales und Service-Bereich einsetzen können.

Die sieben Balanced Scorecard Prinzipien

Die erfolgreiche Einführung einer BSC 3.0 wird durch die konsequente Berücksichtigung der folgenden sieben Prinzipien sichergestellt. Wichtig ist, dass die Umsetzung pragmatisch und der jeweiligen Situation angepasst erfolgt.

Die Prinzipien:

  1. Top-Down
    Das Top-Down-Prinzip ist eine Vorgehensweise von oben nach unten und beschreibt die Handlungsweise beim Aufbau einer Balanced Scorecard vom Geschäftsführer eines Unternehmens bis zu jedem einzelnen Mitarbeiter und von der Vision bis zur einzelnen Aufgabe.
  2. Ausgewogenheit
    In diesem Prinzip folgt der Erkenntnis, dass unter Einbezug von verschiedenen Blickwinkel (4 Perspektiven) die Ziele und Massnahmenuntereinander abgestimmt sind. Aber auch das BSC-Team sollte ausgewogen (interdisziplinär) sein.
  3. Kausalität
    Mit diesem Prinzip werden Ursachen Wirkung zwischen den einzelnen Zielen und zwischen Massnahmen und Wirkung hergestellt, visualisiert und auch danach gehandelt.
  4. Transparenz
    Dieses Prinzip stellt sicher, dass der Aufbau der BSC übersichtlich und Einfach ist und sich auf das Wesentliche konzentriert. Wie das Model eines Architekten verschafft es den nötigen Überblick und unterstützt das Verständnis des Geschäftsmodelles. Es garantiert die schnelle Identifikation von Handlungsbedarf.
  5. Kommunikation
    Kommunikation ist der Schlüsselprozess einer BSC, um die nötige Akzeptanz und Unterstützung aller Stakeholder sicherzustellen.
  6. Kongruenzprinzip
    Dieses Prinzip regelt die Delegation von Aufgaben und stellt sicher dass übertragenen Aufgaben mit den entsprechenden Kompetenzen und Verantwortungen im Einklang sind.
  7. Verbindlichkeit & Kontinuität
    Die längerfristige verbindliche Einbindung aller Organisationseinheiten und Mitarbeiter gewährleistet den anhaltenden Nutzen der BSC als strategisches Führungsinstrument. Die kontinuierliche Reflektion und Optimierung der BSC sichert die hohe Effektivität dieses Werkzeuges, auch bei veränderten Rahmenbedingungen.

Wenn Sie weitere Fragen zur BSC haben, vereinbaren Sie ein unverbindliches Gespräch mit uns!

EFQM Excellence Modell

 

 

Winning Team durch Excellence!

 

 

 

Das Managementsystem für nachhaltigen Erfolg

Heute stehen wir vor der Tatsache, dass Veränderungen in der Gesellschaft, auf dem Markt und in der Technologie zunehmend komplexer und dynamischer werden. Mit dieser Entwicklung nehmen die Risiken für Organisationen stetig zu. Das Management riskiert den Überblick zu verlieren und Fehlentscheidungen zu treffen.
Unabhängig von Branche, Grösse, Struktur oder Reifegrad brauchen Organisationen ein geeignetes Managementsystem, wenn sie erfolgreich sein wollen. Das EFQM-Modell (European Fondation for Quality Management) ist ein dynamisches und ganzheitliches Denkmodell, das Hilfestellung gibt für den Aufbau und die kontinuierliche Weiterentwick-lung eines umfassenden Managementsystems und das aufzeigt, wo man sich auf der Reise zu Excellence befindet. Es hilft, eigene Stärken, Schwächen und Verbesserungspotenziale zu erkennen und die Unternehmensstrategie darauf auszurichten. Es besteht im Wesentlichen aus dem Grundkonzepte der Excellence und dem EFQM-Umsetzungs-Modell.

Grundkonzepte der Excellence oder die Basis des Erfolgs

Exzellente Organisationen zeichnen sich durch ähnliche Eigenschaften und Denkhaltungen aus, unabhängig von ihrem Umfeld, in dem sie tätig sind. Sie sind durch globale Benchmarks, Beobachtung sich neu entwickelnder Trends und Interviews mit Senior Managern in ganz Europa identifiziert und in den EFQM-Grundkonzepten definiert worden. Die acht Grundkonzepte beschreiben die wesentlichen Erfolgsfaktoren für Orga-nisationen.

EFQM Umsetzungs-Modell

Das EFQM-Modell für Excellence ist keine Norm, sondern eine unverbindliche Rahmenstruktur, die aus neun Kriterien besteht. Das Modell berücksichtigt die vielen Vorgehensweisen, mit denen nachhaltige Excellence in allen Leistungsaspekten erzielt werden kann. Es beruht auf folgender Prämisse: Exzellente Ergebnisse im Hinblick auf Leistung, Kunden, Mitarbeiter und Gesellschaft werden durch eine Führung erzielt, die Politik und Strategie mit Hilfe der Mitarbeiter, Partnerschaften und Ressourcen sowie der Prozesse umsetzt.

Expertenmeinung

„Es konnte gezeigt werden, dass EFQM-Betriebe mit einer breiteren Palette an eingesetzten Befähigern und Kennzahlen tatsächlich eine überlegene Performance erreichen. EFQM-Betriebe schneiden in der Qualität ihrer Produkte, in der Flexibilität, Liefertermine einhalten zu können, wie auch in der Innovationsleistung besser ab.“ Fraunhofer ISI, PI-Mitteilung Nr. 49, April 2009

Unsere Leistungen

  • Systematische Selbstbewertung und Analyse des Ist-Zustands anhand des EFQM-Modells
  • Identifizierung von kritischen Erfolgsfaktoren und Verbesserungspotentialen
  • Befähigung und Motivation der Mitarbeiter, einen substanziellen Beitrag zu Excellence zu leisteten
  • aktive Unterstützung und Begleitung während der gesamten EFQM Umsetzung

Ihr Nutzen

  • Ein ganzheitliches, ihren Bedürfnissen angepasstes Managementsystem, welches alle Führungsstufen aktiv unterstützt.
  • Gemeinsames Grundverständnis für Excellence aller Mitarbeitenden
  • Implementierung von erprobten und adäquaten Methoden und Instrumenten
  • Erfolgreicher Partner mit mehrjähriger EFQM-Erfahrung
  • Sehr hohe Kunden- und Mitarbeiterzufriedenheit
  • Höhere Performance, Flexibilität, Innovation und Qualität

Kontaktpersonen

Für Fragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung:

Stefan von Däniken
Associated Partner
Tel.: +41 56 210 97 23
E-Mail: vondaeniken@alevo.ch

Strategie-Umsetzung und -Controlling

Die Strategieumsetzung ist die Kunst, Menschen und Unternehmen zum Erfolg zu führen.

Balanced Scorecard

Die konsequente Umsetzung und das Controlling der Unternehmensstrategie stellt für Firmen eine erfolgsrelevante Herausforderung dar. Nur eine von zehn Unternehmensstrategien wird erfolgreich umgesetzt. Die anderen neun scheitern.

Mit der Balanced Scorecard steht der Unternehmensleitung ein Instrument zur Steuerung und Kontrolle der Veränderungsprozesse und –aktivitäten zur Verfügung. Sie basiert auf der Systematik von Kaplan & Norton mit den vier Dimensionen Finanzen, Kunden, Prozesse und Lernen und Wachstum.

alevo unterstützt Sie bei der Strategieumsetzung auf der Basis der Balanced Scorecard.

Ihr Nutzen

  • Messbar:  Die Strategieumsetzung wird messbar. Die relevanten Einflussfaktoren (Treiber) sind bekannt
  • Frühwarnsystem: Die Balanced Scorecard stellt ein Frühwarnsystem dar und erlaubt Fehlentwicklungen zu erkennen und zu korrigieren
  • Projektpriorisierung: Die Projekte werden priorisiert und nur diejenigen umgesetzt, welche wirklich strategisch sind (Kosteneinsparung)
  • Kommunikationsmittel: Die Balanced Scorecard dient als Kommunikationsmittel für die Unternehmensstrategie gegenüber allen Mitarbeitern des Unternehmens
  • Kosten: Optimierung und Reduktion der Kosten
  • Verknüpfung: Verknüpfung einzelnen Projekt – Zielsetzungen mit der strategischen Ausrichtung des Unternehmens
  • „Turning into action“: Ein Hilfsmittel für die Umsetzung und Umsetzungscontrolling der Strategie („turning into action“)

Unser Vorgehen

Das Vorgehen wird individuell auf Ihre Ansprüche abgestimmt. Nachfolgend ist daher das prinzipielle Vorgehen dargestellt.

Die Balanced Scorecard kann bis auf Stufe Mitarbeiter weiterentwickelt und als individuelles Führungsinstrument verwendet werden. Dadurch ergibt sich eine konsequente Ausrichtung aller Organisationseinheiten auf die Zielsetzungen der Unternehmung.

Unsere Dienstleistungen

  • Erarbeitung und Einführung von Balanced Scorecards
  • Schulung im Bereich Balanced Scorecards
  • Prozess Begleitung & Coaching bei der Überprüfung von Balanced Scorecards

Kontaktpersonen

Für Fragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung:

Stefan von Däniken
Associated Partner
Tel.: +41 56 210 97 23
E-Mail: vondaeniken@alevo.ch