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Über Felix Hug

Felix Hug, alevo ag, Managing Partner, Tel. +41 56 210 56 34 Email: hug@alevo.ch

IT Security Benchmark – neben Leistungen auch die Kosten vergleichen

Wenn es darum geht die IT-Security eines Unternehmens zu vergleichen und zu prüfen, wird vielfach nur überprüft in wie weit ein Security Standard erfüllt wird oder nicht. Eine Kostenbetrachtung wird nur selten durchgeführt.

Mit unserem IT Security Benchmark vergleichen wir die Kosten und die Leistungen im Bereich IT Security eines Unternehmens mit einer Vergleichsgruppe von Unternehmen.  In einem IT-Security Benchmark können z.B. folgende Bereich gebenchmarkt werden:

Prozessuale und normative IT Security: IS-Governance, Risk Management, Business Continuity
Technisch IT Security: Übergreifende Security-Services, Frontend Security, Backend und Application Security, Netzwerk Security, Application Development Security

Hauptnutzen eines IT Security Benchmarks sind

  • Sie wissen wo Sie stehen mit Ihren Kosten im Vergleich zu anderen Unternehmen
  • Allfälliges Optimierungspotenzial und Stellhebel sind identifiziert

Interessiert? Sprechen Sie mit uns.

IT-Servicekatalog – ein modularer Ansatz im Baukastensystem

Die technische Entwicklung, der Wandel des Umgangs mit der IT („Consumerization of IT“) und der Kostendruck führen zu einer Industrialisierung der IT. Charakterisiert wird dies durch eine hohe Standardisierung und Automatisierung der IT-Services. Eine Vorsetzung für die Industrialisierung ist die Definition der Services und ihrer Elemente in einem Servicekatalog.

Aus unserer Erfahrung wissen wir, dass mit der Einführung eines IT-Servicekataloges verschieden Ziele erreicht werden sollen. Ziele wie

  • Schaffung von Transparenz der Leistungen, Qualität, Mengengerüste und Kosten/Preise der IT-Organisation
  • Standardisierung der IT-Services und der Elemente
  • Ereichung von Flexibilität in der Servicegestaltung durch ein modulares System von Produkten und Elementen
  • Einführen einer nachvollziehbaren, transparenten Leistungsverrechnung
  • Schaffung klarer Verantwortlichkeiten für Services und Produkte als Basis für die Steuerung
  • Benchmarkfähigkeit

IT-Servicemodell

Um diesen Zielen gerecht zu werden, haben wir ein modulares IT-Servicemodell entwickelt, welches auf einem Baukastensystem beruht. Die Charakteristiken dieses Servicemodells sind:Bild 0101

      • Die Dekomposition der Services erfolgt nach anerkannten Service Modelling Ansätzen
      • Die Leistungen der einzelnen Bausteine sind überschneidungsfrei und modular. Die Bausteinstruktur richtet sich an den üblichen Benchmarking-Kategorien aus.
      • Standardleistungen werden in den Bausteinen beschrieben und Servicespezifische Leistungen bei den Services.
      • Das Service-Modell entspricht „best practice“
      • Das Kalkulationsmodell für die IT-Leistungen beruht auf einer, an das Service-Modell angepassten Systematik.
      • Die Preise der einzelnen Bausteine und Services können mittels Benchmark verifiziert werden
      • Für die Definition der einzelnen Bausteine sind Leistungsbeschreibungen vorhanden

alevo Servicemodell 140723Abb 1. Übersicht Servicemodell

Vorgehen

Das Vorgehen für die Einführung eines Servicekataloges und einer Leistungsverechnung erfolgt in 5 Phasen und wird auf die Bedürfnisse des Kunden angepasst.

Vorgehen ServicekatalogAbb. 2 Übersicht Vorgehen

Gerne stellen wir Ihnen unser Servicemodell und unser Vorgehen vor. Nehmen Sie mit uns Kontakt auf.

>> Flyer IT-Servicekatalog

Peergroup IT-Benchmarking – Der Benchmark mit Austausch

Beim herkömmlichen Benchmarking wird die eigene Leistung mit „Best Practice“- Kennzahlen auseinem bestehenden Datenpool verglichen. Diese Art des Benchmarks liefert Fakten, die einer optimalen Standortbestimmung der Informatik dienen und auf deren Grundlage IT-Verantwortliche Ihre IT-Services optimieren können. Der Peergroup-Benchmark verfolgt zwar dieselbe Zielsetzung, dies allerdings innerhalb einer individuellen Vergleichsgruppe. Anstelle anonymisierter Vergleichswerte aus einer Datenbank, werden die Vergleichswerte von den teilnehmenden Unternehmen selbst bereitgestellt und alle miteinander verglichen.

Ablauf

Grafik Peergroup IT-Benchmarking v02Der Ablauf eines Peergroup-Benchmarks beginnt mit der Klärung und Abstimmung des Benchmark Umfangs mit den teilnehmenden Unternehmen. Nach dem Kick-off mit den Projektteam Mitgliedern der teilnehmenden Unternehmen, werden mittels Leistungs- und Kosten- Erfassungsbögen, die relevanten Daten innerhalb der Unternehmen ermittelt. Im Rahmen eines oder mehreren Workshops, wird mit jedem Unternehmen individuell die vorausgefüllten Erfassungstabellen besprochen, verifiziert und ergänzt. Damit die teilnehmenden Unternehmen die Benchmarking Ergebnisse besser beurteilen und einschätzen können, haben die teilnehmenden Unternehmen die Möglichkeit ihre Strategien und das Umfeld in den im Benchmark betrachteten Bereichen den anderen Teilnehmern in einem Workshop zu präsentieren. Parallel dazu müssen die erhobenen Daten, untereinander abgestimmt und normiert werden. Ist dies geschehen, kann der eigentliche Benchmark durchgeführt und die Ergebnisse aufbereitet werden. In einer Präsentation werden anschliessend die gewonnen Erkenntnisse aufgezeigt und mit den Teilnehmer diskutiert.

Vorteile

Eine geschätzte Eigenheit des Peergroup IT-Benchmarking zeigt sich besonders darin, dass ein am Peergroup teilnehmendes Unternehmen nicht nur Fakten über die Effektivität ihrer Leistungen und Kosten erhält, sondern die teilnehmenden Unternehmen im Rahmen eines Peergroups die Chance erhalten sich persönlich auszutauschen und zu sehen „wie es andere machen“.

Fragen?

Haben Sie noch eine Frage oder sollten wir Ihr Interesse geweckt haben freuen wir uns darauf, dass Sie mit uns Kontakt aufnehmen!

IT-Benchmarking – Basis für die kontinuierliche Service-Verbesserung

Haben Sie auch schon Benchmarks durchgeführt? Wenn ja, waren Sie mit den Benchmarking Ergebnissen zufrieden und konnten die Erkenntnisse aus dem Benchmarking  weiterverwenden?

Damit ein Benchmark ein Erfolg wird, ist vor dem Start genau zu klären, was die Zielsetzungen des Benchmarks sind und wo die Limitationen eines Benchmarks liegen. Wir unterschieden folgende Benchmarking-Typen:

Beschreibung Ergebnisse Einsatz
Business orientiertes IT Kosten BenchmarkingHier werden die tatsächlichen IT-Kosten abgrenzt und „Golfplatz“ Kennzahlen ermittelt, z.B. IT-Kosten zu Umsatz, IT-Kosten je User/Mitarbeiter usw..
  • Tendenzaussage zu den IT-Kosten im brancheninternen Vergleich
  • Indikator für Angemessenheit der Anwenderanforderungen
  • Nur beschränkte Berücksichtigung von Qualitätsstandards, Funktionsumfang und unternehmensspezifischen Besonderheiten

 

  • Kommunikation gegenüber aussen und dem Management
Technisch orientiertes IT Kosten BenchmarkingHier wird das gesamte IT-Leistungsspektrum analysiert und die standardisierbaren Leistungen abgegrenzt. Es werden die effektiven Kosten ermittelt und auf die standardisierbaren Leistungen projiziert Diese werden mit aktuellen Daten von Vergleichsunternehmen verglichen.
  • Position in der Rangliste mit den Vergleichsunternehmen
  • Belastbare Identifikation von Stellhebeln zur Kostenoptimierung mit Potenzialabschätzung
  • Nur Vergleich von standardisierbaren Leistungen
  • Auswahl der Vergleichsunternehmen wichtig

 

  • Basis für Kostenoptimierungsmassnahmen
  • Identifikation von Verbesserungspotenzial
  • Basis für Sourcing Entscheide
IT – Preis Benchmark Hier wird das IT-Leistungsspektrum der zu Benchmarkenden Produkte und Services analysiert. Die dazugehörenden Preise werden erhoben, normalisiert und mit aktuellen Preisen von Vergleichsunternehmen verglichen.
  • Position in der Rangliste mit den Vergleichsunternehmen
  • Belastbare Identifikation von Stellhebeln
  • Nur Vergleich von standardisierbaren Produkten & Services
  • Auswahl der Vergleichsunternehmen wichtig

 

 

  • Basis für die eigene Preisstrategie
  • Wenn die Kunden die Preise als zu teuer empfinden
  • Verifikation der Preise

Sind die Zielsetzungen festgelegt und der Benchmark-Typ bestimmt, verläuft der Benchmark in den meisten Fällen in folgenden Phasen ab:

IT-Benchmark Vorgehen

Damit am Schluss die Qualität der Ergebnisse den Erwartungen entspricht sind zwei kritische Punkte zu beachten:

  1. Bei der Ist-Aufnahme ist sicherzustellen, dass die Kosten oder Preis mit den erfassten Leistungen, Mengen und Service-Level übereinstimmen. Bei einem Kosten-Benchmark zählt es sich aus, dass die Kosten mittels der Kostenträgerrechnung detailliert erhoben werden.
  2. Die Normierung ist mit aller Sorgfalt durchzuführen. Werden hier falsche Parameter festgelegt, stimmen die Ergebnisse nicht.

Je nach Benchmark Typ können die Ergebnisse in z.B. mittels einem Balkendiagramm aufbereitet werden.

Ergebnis IT-Benchmark

Für eine kontinuierliche Verbesserung der Services ist ein Mix aus Kosten und Preis-Benchmarks zu empfehlen. Der Kosten Benchmark als Indikator wie effektiv und effizient die Leistungserstellung erfolgt und der Preis Benchmark als Indikator wie marktgerecht die eigenen Preise sind.

Benchmarking Ergebnisse können aber auch als Input für das Business- IT- Alignement, IT Governance, die Sourcing Strategie oder das Service Management verwendet werden. Zusammengefasst kann gesagt werden, ein zielgerichteter und adäquater Benchmark kann als Analyseinstrument und als Basis für die kontinuierliche Verbesserung und Optimierung  hervorragend eingesetzt werden.

Kontext-IT-Benchmark

IT Organization of the future

Bild01Solarenergie wird einen wichtiger Teil unser Zukunft sein

 

Die Informatik Organisationen stehen heute vor grossen Herausforderungen. Kostendruck, Business Value, Cloud, Handhelds oder time to market sind nur einige Stichworte.
Gemäss Gartner wird sich die IT-Organisation in Zukunft in folgende Richtung weiterentwickeln.

  • Die interne IT wird eine interne Cloud. Getrieben durch die Kunden und Benutzer, welche On-demand Services wollen, muss die interne IT wie ein externer Cloud Anbieter denken und agieren. Stichwörter sind hier „self-service provisioning“, Chargeback, Service catalogue oder shared service model.
  • Die IT wird zum Servicebroker von ihren eigenen Services und den Services bereitgestellt durch Dritte – namentlich durch Cloud Providers.
  • Die IT wird eine Funktion des Business. Die Zeit als nur Spezialisten die IT verstanden ist vorbei. Die IT wird als eine normale Funktion des Business verstanden

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